ambaNja-haus

Ambanja, liegt im Nordwesten Madagaskars, nahe der Küste. Die Menschen leben von der Produktion von Kakao, Vanille, Kaffee und verschiedenen Gewürzen die auch über die Landesgrenzen hinaus gehandelt werden. Die Kleinstadt mit ihren rund 50 000 Einwohnern ist der Hauptort des gleichnamigen Districtes mit mehr als 250 000 Bewohnern. Die Infrastruktur ist sehr bescheiden. Die Nähe zum Meer und der vorgelagerten Ferieninsel Nosy Be bringt ab und zu auch Touristen ins Städtchen, welche auf Durchreise in den Norden oder umgekehrt sind.



Noch vor kurzem war das wichtigste Fortbewegungsmittel – neben den Füssen – das Velo und die Velotaxis. Inzwischen hat aber auch das Auto seinen Platz im Strassenbild eingenommen und beeinflusst den Rhythmus des Lebens sehr stark – leider nicht nur in positivem Sinn.

Die grosse Armut ist täglich spürbar, dies trotz verhältnismässigem Wohlstand verglichen mit dem Süden des Landes. Die Kinder sind die grossen Leidtragenden. Manchmal bereits bei der Geburt zurückgelassen oder nur durch einen Elternteil dürftig begleitet. Es fehlt an vielem und letztlich auch am Geld für die grundsätzlichsten Dinge im Leben.

 

Nahe dem Zentrum wurde bereits 2014 ein Stück Land erstanden, das sich sehr gut für ein Kinderhaus eignet. Mit einer Schutzmauer umgeben  wartet es auf die Realisierung unseres Projektes. Die Pläne des Architekten und die Kostenschätzung liegen vor.

 

Das Haus wird Platz und Raum bieten für die Betreuung von maximal 30 Kinder zwischen 3 und 12 Jahren. Daueraufenthalte aber auch Tagesplätze werden den 3 bis 12-jährigen zur Verfügung stehen.

 

Sobald die Finanzierung steht, wird die Detailplanung erfolgen. Der Bau soll spätestens im 2017 umgesetzt werden. Der Betrieb kann dann in der zweiten Jahreshälfte aufgenommen werden. Inzwischen gibt es noch einiges zu tun:  Bewilligungen einholen, Betriebskonzept erstellen, Mitarbeiter suchen und anstellen und noch einiges mehr.

 

Wenngleich dies nicht ganz einfach ist in Madagaskar – wir bleiben dran!

 


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Doku Sponsoren Einweihung 17. August 201
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